Schülersprechtage

Ergänzend zu den Zeugnissen finden zweimal im Schuljahr ausführliche Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche statt. Die Teilnahme ist Pflicht für alle Schüler/innen und ihre Erziehungsberechtigten. Das Gespräch ist schülerzentriert, d.h. die Reflexion der eigenen Leistung durch den Lernenden steht im Vordergrund. Gemeinsam werden Vereinbarungen getroffen. Die Eigenverantwortlichkeit der Lernenden für das eigene Vorankommen und die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten werden gestärkt.


Der Sprechtag bildet die notwendige Ergänzung zum Ziffernzeugnis. Im Mittelpunkt steht das vom Lernenden ausgehende Gespräch zum individuellen Lernfortschritt. Dabei sprechen nicht Lehrer und Eltern über den Lernenden, sondern mit ihm. Ausgangspunkt bildet die Selbsteinschätzung bzw. Reflexion des Lernenden zum vergangenen Lernabschnitt. Zur schriftlichen Vorbereitung dient der Rückmeldebogen zum Zeugnis. Der Lernende stellt seine Stärken, Lernfortschritte, -erfolge und -schwierigkeiten, die Stellung in der Klasse usw. dar. Lehrkräfte und Eltern sind zunächst Zuhörer. Ergänzend werden je nach Schwerpunkt des Jahrgangs Aufgaben gestellt, durch die der Lernende eine Leistung/ein Ergebnis des Unterrichts präsentieren kann („Kommentierte direkte Leistungsvorlage"), z.B. Hefte, Mappen, Werkstücke, Zeichnungen). So erhalten Eltern einen konkreten Einblick in die Leistungs- und Reflexionsfähigkeit ihres Kindes.

 

Im zweiten Teil werden gemeinsam Eltern-Lehrer-Kind-Vereinbarungen für das Lernen und Verhalten (was können alle Beteiligten beitragen?) entwickelt, Ziele gesetzt und im Plan zur individuellen Lernentwicklung schriftlich festgehalten.

 

Mögliche Tagesordnung:

  • Stellungnahme des Schüler/der Schülerin
  • ggf. Präsentation
  • Nachfragen - Fremdeinschätzung
  • Vereinbarungen, Kind - Eltern - Lehrkräfte
  • Sagen und Fragen

Beispiele für die Vorbereitung der Schülersprechtage