Fachbereich Ganztag

 Leitung des Fachbereichs: Markus Armbrecht

Arbeitsgemeinschaften bereichern das Lernen

Montag- und Mittwochnachmittag, das sind die AG-Nachmittage an der Schule. Die Schüler/innen verbinden wohl in erster Linie Gedanken wie „Spaß haben, etwas erleben, etwas ausprobieren“ mit diesen Nachmittagen.
Hohe Erwartungen und Emotionen sind mit diesem Bereich des schulischen Alltags verknüpft. An diesen Nachmittagen möchten die Schüler/innen ihre Interessen und speziellen Fähigkeiten ausleben, Spaß haben, mit ihren Freund/innen zusammen sein. Meistens gelingt es, Wünsche und Erwartungen zu erfüllen, aber nicht alles ist möglich.
Im Laufe der nun 10-jährigen Geschichte unserer Schule haben wir die Konzeption der AG-Nachmittage den sich verändernden äußeren und inneren Bedingungen anpassen müssen. Die wachsende Schülerzahl, das stetig verschönerte und erweiterte Schulgebäude und -gelände sowie die Lern- und Arbeitsvoraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler mussten berücksichtigt werden.
Angebote von Kolleg/innen aus dem musisch-ästhetischen, dem sportlichen und handwerklichen Bereich wurden ergänzt durch spannende Angebote von Ehrenamtlichen aus dem Stadtteil. So genannte „Klassen-AGs“, die den Klassen Raum und Zeit einräumten, Dinge ihrer Wahl gemeinsam zu tun, wurden erprobt.

Computerkurse sind nachgefragt

Ob Mädchen-Computer-AG oder die Programmierung von kleinen Robotern – das Interesse an solchen Kursen ist groß.
Im laufenden Schuljahr 2004/05 sahen wir uns durch die verringerten Stundenkontingente für den Ganztagsbereich nicht mehr in der Lage, ein attraktives AG-Angebot aus eigener Kraft zu erstellen. Die Kapitalisierung von Lehrerstunden konnte helfen. Dank einer beachtlichen Zahl von Kolleginnen und Kollegen, die von außen die Schule unterstützen und aus Schulmitteln finanziert werden können (Budgetierung), konnten die Schüler/innen wieder aus einem umfangreichen und interessanten Angebot wählen.
 
 

Eine Schule macht Theater

Besonders ins Auge springt auch die Theaterarbeit. Zwei Jahre harte Probenarbeit liegen hinter den Schülerinnen und Schülern als die eigenwillige Inszenierung von Dornröschen 2004 zur Aufführung kommt. Zunächst klappt alles wie im Märchen. Doch am Schluss bricht Dornröschens pubertärer Trotz durch: Der Prinz ist ihr zu klein, den will sie nicht.